Grundlage meiner Liquidationsstellung sind die im Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker (GebüH) aufgeführten Honorarsätze.

 

 

Übernahme der Behandlungskosten durch die Krankenversicherung

 

 

Privat Krankenversicherte
 

Der Umfang, in welchem die private Krankenversicherung die Erstattung der Heilpraktikerkosten übernimmt, ist in den Versicherungsunterlagen einzusehen. Die Patienten sollten genau prüfen, ob bestimmte Leistungsziffern der GebüH von der Erstattung ausgenommen sind.

 

 

Beihilfeversicherte und Versicherte der Postkrankenkasse
 

Die Beihilfekassen übernehmen meist den geringsten Gebührensatz der GebüH bzw. orientieren sich an den einfachen Gebührensätzen der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ).

 

 

Privat Zusatzversicherte
 

Die Erstattung der Heilpraktikerkosten erfolgen entsprechend der individuell vereinbarten Versicherungsbedingungen, die den Versicherungsunterlagen zu entnehmen sind. z.B:

  • Erstattung aller Heilpraktikerkosten in Höhe des einfachen Satzes der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ)
  • Erstattung aller Heilpraktikerkosten bis zu einem bestimmten jährlichen Höchstbetrag
  • Erstattung eines prozentualen Anteils der Heilpraktikerkosten
  • Erstattung eines prozentualen Anteils der Heilpraktikerkosten bis zu einem bestimmten jährlichen Höchstbetrag

 

 
 
Gesetzlich Krankenversicherte 
 

Die gesetzlichen Krankenkassen dürfen nur mit Ärzten, Krankengymnasten und Masseuren, mit denen sie Verträge und Vereinbarungen über die Kassenärztliche Vereinigung (KV) getroffen haben, abrechnen. Die Kosten der Behandlung durch den Heilpraktiker werden meistens nicht übernommen. Die Patienten sollten vor Behandlungsbeginn direkt mit der Krankenkasse abklären, ob und in welchem Umfang die Behandlungskosten erstattet werden.